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Leben ohne Schuld

Für eine Ethik der Verletzlichkeit

Was ist menschlich?
Was ist moralisch?
Was gerecht?

Jede Schuld muss gesühnt werden – Das ist unsere Vorstellung von Gerechtigkeit. Doch dieser seit Generationen praktizierte Irrglaube erweist sich als überaus lebensfeindlich. Denn was geschieht, wenn keine Bestrafung erfolgen kann? Wenn es keine Ent-schuld-igung gibt?
Bleibt das Opfer dann für immer Opfer?
Bleibt der Täter dann für immer Täter?
Wir Menschen sind vor allem eines: verletzlich. Warum also handeln wir nicht danach?

Willy Sutter zeigt uns einen Weg aus der Moralfalle: mit Empathie für einen bewussteren Umgang miteinander. Für ein Leben ohne Schuld.

Medu-Verlag 2015

ISBN 978-3-944948-27-0
Ab sofort im Handel und in Online-Büchershops.

"Dein neues Buch berührt und begeistert mich. So vieles kann ich plötzlich einordnen."

"Das Buch ist interessant, aufwühlend, wohltuend... Wohltuend ist für mich, dass Du 'schamlos' Aspekte des Lebens ansprichst, die ich/wir in uns tragen, doch so in dieser direkten Form noch nicht getraut habe, zum Ausdruck zu bringen."

"
Gestern Abend und heute bei dem Regenwetter hab ich mich deinem Buch gewidmet – einfach sensationell!!!!!! Ganz ganz unglaublich toll, wie und was du schreibst !"

"Mit grossem Interesse habe ich dein Buch zu Ende gelesen. Als erstes und erleichterndes haben deine Ausführungen zur Beschränktheit der rationalen Realität mir endlich eine Möglichkeit gezeigt, sie aus einer neuen Warte zu sehen."

"An Praxisbeispielen wird gezeigt, wie es Menschen gelungen ist, auch hartnäckige belastende Gefühle loszuwerden. Für mich ist auffällig, dass nicht so sehr gefordert wird, sich selber zu verändern, sondern sein Selbst- und Weltbild zu untersuchen. Das nimmt Druck weg und erleichtert eine Veränderung."

"Willy Sutter mag die Menschen und er zeichnet ein versöhnliches Bild der menschlichen Entwicklung und Möglichkeiten."


Unsere Vorfahren haben seit über zweitausend Jahren grosse Systeme der Lebensführung entwickelt, aus denen auch unsere heutigen Moralvorstellungen hervorgegangen sind. Die Moralisierung des Menschen stellt eine fantastische zivilisatorische Leistung dar, welche meines Erachtens nicht hoch genug eingeschätzt werden kann. Es ist positiv, wenn sich Menschen bei ihrem Handeln auch nach moralischen, d.h. überindividuellen, Gegebenheiten ausrichten.

Dann aber treffe ich immer wieder auf Menschen, die sich in ihrer Moralität verstrickt haben. Hier ist Moral schädlich geworden. In unserem Kulturkreis sind vor allem Schuld-Sühne-Mechanismen tief verankert und nicht immer hilfreich.

Im Buch wird an Fallbeispielen dargestellt, wie man sich aus Schuld-Verstrickungen befreien kann. Dabei spiel die existenzielle Verletzlichkeit, die das menschliche Dasein ausmacht, eine wichtige Rolle.

Und es wird eine Ethik skizziert, die ohne Schuld und Strafandrohung auskommt. Das ist eine Ethik der Verletzlichkeit.

Auf der Basis des bewährten "erweiterten Modelles von Wirklickeiten" zeige ich, dass ein solche Ethik möglich ist. Die Welt wird laufend pluralistischer und pluralistische Menschen erhalten zahlreiche Anregungen, wie sie über eine mythische und rationale Ethik der Schuld hinaus gehen können.

Inhaltsverzeichnis

Leseprobe

  Auspexis: geistig, seelisch, vital