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Altes Wissen

Evolution des Bewusstseins


Altes Wissen in alten Bewusstseinsformen und Wirklichkeiten:

- Archetypisch - Uranfängliche Einheit. Bewusstlosigkeit.
- Magisch - Natur, Körper, Wirksamkeit. Bewegen und erleben.
- Mythisch - Seelenselbst im Stamm. Alles ist bedeutungsvoll.
- Transzendent - Überpersönlich und universell. Göttliches.

Von den alten Wirklichkeiten früherer Zeiten wird meist fälschlicherweise angenommen, dass sie durch den modernen, rationalen Weltzuganz überwunden worden seien. Als Erfahrungs- und Erlebenswirklichkeiten sind sie jedoch nach wie vor gegenwärtig und äusserst nützlich für Seelenpflege und Persönlichkeitsentwicklung.

Schamanische Praxis

Schamanische Traditionen gründen in einem alten Bewusstsein aus einer Zeit, als es das rationale Weltverständnis noch nicht gab. Für das Auflösen von inneren Belastungen und Verstrickungen spielen aber genau jene entwicklungsgeschichlich älteren Strukturen der Seelenebene eine zentrale Rolle. Schamanische Arbeit ist ein wirkungsvoller und bereichernder Weg, um mit dem eigenen Selbst und dem Kosmos in Kontakt zu treten mit dem Wunsch, das Wohlergehen zu fördern.

Im meiner schamanischen Praxis vertrete ich keine bestimmte Tradition. Alte Techniken passe ich nach Bedarf den konkreten Umständen und der heutigen Zeit an. Auch wenn es darum geht, das Geschehen im Alltag einzuordnen, richte ich mein Angebot an modernen, westlichen Menschen aus.

Techniken aus alten Wirklichkeiten

Schamanismus ist ein Sammelbegriff für magisch-mythisch-transzendente Techniken, die alt sein mögen, aber keineswegs veraltet sind.

Schamaninnen und Schamanen waren die ersten bewussten Problemlöser dieser Welt. Vor Tausenden von Jahren standen sie vor der Aufgabe, die Gruppierung, der sie angehörten, in praktischen Dingen zu beraten und Lösungen fürs Überleben zu finden: Wann ist die Zeit günstig zur Jagd? Wo befindet sich Nahrung? Welches ist die Heilwirkung dieser Pflanze? Wie ist jene verletzte Person zu heilen, damit der Stamm weiterziehen kann? Angesichts solcher überlebenswichtiger Fragen haben die Schamaninnen, Heiler und Medizinleute aller Kontinente Techniken entwickelt, um die Nöte der Mitglieder ihrer Gemeinschaften möglichst effizient zu lindern. Deshalb sind schamanische Techniken ausgesprochen lösungsorientiert.

Schamanismus wird genährt aus zahlreichen unterschiedlichen Traditionen. Heute wird er belebt durch viele Menschen, die die ursprüngliche Weisheit in Ehren halten und in der modernen Welt auf traditionelle oder zeitgenössische Weise anwenden.

Schamanismus geht davon aus, dass der Mensch beseelt ist. Je nach Tradition wird auch Tieren, Pflanzen, der Erde, Gestirnen und sogar Gegenständen eine Seele zugesprochen. In meiner noumenalen Kosmologie verfügen selbst Städte, Länder, Firmen, Teams oder Familien über einen Seelenaspekt, mit dem man arbeiten kann.

Ich verstehe mich selber als zeitgenössischen Praktizierenden des Schamanismus. Mein noumenaler Schamanismus ist ebenso traditionell wie modern, gleichermassen handfest wie intellektuell.

Schamanisch Praktizierende sind auch heute noch der Gemeinschaft verpflichtet, der sie angehören, und so ist auch meine Praxis stets auf Heilung, Transformation und eine Verbesserung der Lebensqualität, der Menschen, die mich besuchen, ausgerichtet.

Inhaltsvolle Meditation auf Seelenebene

Wie kommen der Schamane und die Schamanin zu Wissen und Heilwirkungen?

Die Schamanen aller Kulturen haben gelernt, sich mittels verschiedener Techniken und Hilfsmittel in einen veränderten Bewusstseinszustand zu versetzen. Die Wissenschaft beschreibt diesen Bewusstseinszustand heute neurologisch als Alpha-, Theta- oder Gamma-Zustand, charakterisiert durch Hirnströme in Frequenzbereichen, die deutlich tiefer liegen als im normalen Wachzustand.

Die meisten schamanisch Praktizierenden erzeugen solche Schwingungen mit der Schamanentrommel. Man sagt dann, sie unternehmen eine schamanische Reise. Ich selber spreche gerne von einer noumenalen Reise, weil meine noumenale Kosmologie etwas anders aufgebaut ist als die traditionell schamanische.

In traditionellen Kulturen wird die schamanische Reise oft als abenteuerliche und gefährliche Heldenreise erlebt. Die ersten Forscher, die sich mit Schamanen beschäftigten, berichteten entsprechend über krankhafte Ekstasen und wilde Zeremonien. In unserer westlichen Form sind die schamanische und noumenale Reise äusserlich aber ziemlich unspektakulär. Sie sind eine leichte Trance und können als absichtsvolle und inhaltsvolle Meditationen beschrieben werden.

Die Seelen- und Geistwesen, die auf schamanischen Reisen angetroffen werden können, sind Repräsentationen der grundlegenden Kräfte des Lebens und des Kosmos. Auf ihrer Reise bitten Praktizierende um Rat und Heilung.

Auf einer schamanischen (bzw. noumenalen) Reise lassen sich Einsichten und Erkenntnisse gewinnen. Noch wichtiger ist mir jedoch die Möglichkeit, im seelischen Inneren Wirkungen auszulösen, die sich im äusseren Leben entfalten können.

  Auspexis: geistig, seelisch, vital